08.03.17

Kinokritik: Moonlight (USA 2016) – Entscheide, wer du sein willst

Drei Stationen eines ganz normalen Lebens – doch so zauberhaft erzählt, dass es einem fast wie ein Märchen erscheint.
Und das nicht von ungefähr. Denn MOONLIGHT berichtet aus einem Milieu, dessen Bewohner im Grunde keine Chancen erhalten; deren Leben vorherbestimmt sind – und erinnert uns gleichzeitig daran, dass wir selbst es in der Hand haben, wer oder was wir sein wollen. 
Warum das kleine, wunderbar unaufgeregte Drama tatsächlich einer der besten Filme des Jahres ist, und wieso er es dennoch so schwer haben wird, erklären wir euch in unserer Filmkritik.
© DCM

07.03.17

Train to Busan (KR 2016) – Siegeszug des Humanismus

„Ich habe mir diesen Film nicht ausgesucht, um mein Image anzupassen oder um eine neue Seite an mir zu zeigen. Stattdessen entschied ich mich dafür, weil es der erste Zombie-Blockbuster in Korea ist, und ich denke, es ist bedeutsam, neue Dinge im Kino auszuprobieren.”
- Yoo Gong
© Splendid Film/WVG

01.03.17

Kinokritik: Logan (USA 2017) – Schmerzvolles Ende einer Ära

Es ist ein Abschied in Blut und Schmerz.
Vor siebzehn Jahren ebneten Patrick Stewart als Professor Charles Xavier und Hugh Jackman als Wolverine in Bryan Singers bahnbrechendem X-MEN dem Superheldenkino den Weg. Jetzt verabschieden sich beide Urgesteine von ihren ikonischen Rollen. Und das in dem vielleicht bisher besten Film, der auf Grundlage der Marvel Comics bisher ins Kino kam. LOGAN ist düster, poetisch, blutig, und ganz und gar hemmungslos wehmütig.
Ein schmerzhafter Abschied für die Fans. Und endlich, im dritten Anlauf, ein Wolverine Stand-Alone-Film, der uneingeschränkt zu empfehlen ist.
© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

26.02.17

Kinokritik: Boston (USA 2017) - Terror und Alltag

Es gilt, neben dem 11. September 2001, als das größte islamistisch motivierte Attentat auf amerikanischem Boden: das Bombenattentat während des Boston Marathons am 15. April 2013.
Peter Bergs neuer Film BOSTON widmet sich dem Anschlag auf vielschichtige Weise: Neben einer minutiösen Darstellung der Tat selbst und vor allem der sechstägigen, polizeilichen Jagd auf die Täter, findet er auch noch jede Menge Raum, um zu zeigen wie das stolze Boston auf den blutigen Angriff auf ihre Freiheit und ihren Alltag reagiert: mit Selbstbewusstsein und Geschlossenheit.
Leider wird genau das den Film in deutschen Kinos etliche Zuschauer kosten.
© Studiocanal GmbH Filmverleih

23.02.17

Wir entdecken die Welt - Duoscope feiert 3. Geburtstag

Es ist schon wieder soweit - wir feiern einen weiteren Geburtstag!
Wir können es selbst kaum glauben, doch heute ist es bereits drei Jahre her, dass wir unsere ersten fünf Artikel ins Netz gestellt haben - und wir hätten die Abenteuer nie für möglich gehalten, die wir seither Jahr für Jahr erleben.
Also, nehmt euch ein Küchlein, in der Küche steht Saft, und dann quatscht eine Weile mit uns. Später gibt es noch Topfschlagen!
© Duoscope – Der etwas andere Filmblog